Fußballrasen mal ganz anders

Rollrasen in seiner allerallerallerschönsten Form seht Ihr hier: Rasenskulptur. Sowas von genial! Viel besser als die olle Stadthalle, die hoffentlich an dieser Stelle nie gebaut wird. Um das Ganze richtig schätzen zu können, muss man wissen, dass das Abbruchgelände schon seit vielen Jahren ein Schandfleck im Regensburger Stadtbild war. Mehrmals wurde durch Bürgerentscheid der Bau einer Stadthalle am Donaumarkt verhindert - meiner Meinung nach aus vielen guten Gründen. Nach wie vor hofft man wohl seitens der Stadt, das überdimensionierte SchildbürgerStadthallenprojekt doch noch verwirklichen zu können, so dass man sich nicht entschließen kann, das Gelände anders zu bebauen. OKAY, so wie es JETZT ist kann es bleiben.

Das Wetter schlägt mir aufs Gemüt

gefühlte WOCHEN gießt es nun schon aus Kübeln und ich bin - nun ja - zumindest ein wenig schwermütig. Auf dem Balkon verfaulen die Pflanzen wegen dem Dauerregen. Jammer, jammer! Mir ist LANGWEILIG. Kann mich jemand aufmuntern?

news im mai bilanz

einer mag nicht mehr und gibt sein leben auf.

der andere würde gerne noch viel geben, muss aber früh gehen.

einer, auf den die eltern lange gewartet haben, wird getauft.

Vice Versa (Christian Morgenstern):

Ein Hase sitzt auf einer Wiese,
des Glaubens, niemand sähe diese.

Doch, im Besitze eines Zeißes,
betrachtet voll gehalt´nen Fleißes
vom vis-a-vis geleg´nen Berg
ein Mensch den kleinen Löffelzwerg.

Ihn aber blickt hinwiederum
ein Gott von fern an, mild und stumm.

Lebenszeichen

Hallihallo, ich bin schon noch da. Hatte die letzten Wochen Steuererklärung. Und jetzt habe ich Sommer / Balkonien / Erdbeerbowle. Wie schön, so kann es bleiben (mit ein bischen Regen nachts, für die Pepperoni).

Unter dem Titel…

Renitenz statt Resilienz schreibt “Ungenannter” über die menschenfeindlichen Arbeitsbedingungen des sogenannten globalisierten Kapitalismus. Lesenswert.

Leben in der Warteschleife

Vor einigen Wochen schrieb ich hier über die Angst davor, sich festzulegen und sich damit Chancen zu verbauen, dass sich aber dadurch auch viele Möglichkeiten gar nicht erst eröffnen. Matthias Kalle beschreibt diese Einstellung in seinem Artikel “Müde, klein, langweilig” in der ZEIT als Generationenproblem der heute etwa 30jährigen. Er zitiert den Soziologen Heinz Bude mit den Worten: “Irgendwann müssen Sie auch mal was verpassen”.

Kalle: “Tatsächlich warten viele in meinem Alter mit einem Job, mit einer Beziehung immer noch darauf, dass das Leben doch mal endlich losgeht. Bude nennt das die “ewige Postadoleszenz”. Er sagt, es gebe einen Punkt, an dem es aufhöre: “Wenn Sie Kinder haben. Aber selbst dann: Dann lässt man sich nach zwei Jahren wieder scheiden. Warum nicht mal durchhalten? Das liegt daran, dass Sie außengeleitete Charaktere sind, es kommt Ihnen immer auf die Erwartungen der anderen an.”

Kalle beendet seinen Artikel mit dem Ausblick, ein Kind zu bekommen könnte doch eine (Er-)Lösung sein. Ich würde da ein Fragezeichen setzen, muss aber mal drüber nachdenken. Meine eigene Zielsetzung ist es, es endlich in mein Gehirn hineinzubekommen, dass die beste Party immer genau da stattfindet, wo ICH bin ;-)

Angeneeeehm!

Uff, geschafft. Eine angenehme Abwesendheit von Unangenehmheit macht sich in mir breit. Sehr schön, das. Und danke fürs Daumendrücken. Hicks.

Bitte feste Daumen drücken!

Morgen von 9:30 bis 11:30 Uhr - da habe ich meine Abschlussprüfung (erklärt auch, warum die Blogeinträge in letzter Zeit äußerst sparsam waren). Heute gibts noch eine Lern-Nachtschicht und dann hoffe ich, dass meine vier Prüfer die kleinen Lücken nicht finden, sondern immer schön die Wissensinseln abfragen. Bis dann ;-)

Aktueller Geisteszustand…

… unkreativ, Hirn voll, Schnauze voll. Wir müssen hier raus!

Ton Steine Scherben sind heute noch genauso aktuell wie damals, auf gewisse Art und Weise sogar noch mehr. Was soll das alles? Ein Toptitel aus dem Soundtrack zu Schlammschwimmers Leben.

Hier noch ein Interview zu Rio Reisers Tod.

Der Glaube versetzt Berge

Gibt es Wege zu Heilung, wenn die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt, wenn ein Patient als unheilbar krank, als “austherapiert” gilt?

Ein Kollege hat mir heute diesen Film (Dauer ca. 45 min) empfohlen: Rätselhafte Heilung

Zitat aus der Filmankündigung: “Der Film ist medizinischen Wundern auf der Spur, in Kliniken und in den Praxen von Ärzten, Hypnotherapeuten und Heilern, und im Gespräch mit Patienten. Für manche der erstaunlichen Heilungsgeschichten gibt es heute schon eine wissenschaftliche Erklärung. Aber noch immer bleibt ein Geheimnis, das Forscher an den Grenzen der Medizin zu ergründen versuchen. In ihren Experimenten zeigt sich, dass der Geist, die Seele, das Bewusstsein bei Heilungen offenbar eine größere Rolle spielen, als die meisten Ärzte im Alltag glauben.”

Dies soll keine Einladung sein, auf Schulmedizin zu verzichten! Die Schulmedizin sollte bei ernsten Erkrankungen immer die erste Wahl sein. Ich denke, das wird in dem Film auch deutlich. Wenn aber die Möglichkeiten ausgeschöpft sind, oder auch als Unterstützung der Heilung, finde ich diesen alternativen Ansatz wunderbar!

Wie kann man es verhindern, dass man an einen Scharlatan gerät? Als Qualitätsmaßstab kann dienen:

  • der Heiler empfiehlt gleichzeitig zu seiner Behandlung eine gründliche schulmedizinische Abklärung und ggfs. Behandlung - es handelt sich um eine ERGÄNZUNG zur Schulmedizin
  • der Heiler begrenzt die Zahl der Sitzungen und macht den Patienten nicht “abhängig”
  • die Kosten der Behandlung sind angemessen und werden zu Beginn der Behandlung vertraglich festgelegt
  • nicht zwingend, aber empfehlenswert: der Heiler ist ein Spezialist mit fundierter Ausbildung - z.B. ärztlicher oder psychologischer Psychotherapeut, Hypnotherapeut

Leider wird zum Schluß des Films wieder mal die Quantenphysik bemüht - an einen Zusammenhang DAMIT glaube ich nun wieder nicht, sondern finde das einen ziemlichen Quark. Aber das ist auch nicht nötig, um den Effekt zu erklären: was passiert, passiert zuallererst einmal im Kopf. Da heilt nicht der Heiler, sondern der Kranke sich selbst, mit gebündelter Kraft.

Hier noch ein Link zum Thema Placeboeffekt, der mir aus der Seele spricht.